Erntedanktag in Dornhan
Wer den geschmückten Altar von Dornhan am Erntedanktag betrachtet, steht in Ehrfurcht und Dankbarkeit still. Beim näheren Betrachten sieht man aber nicht nur die Früchte sondern auch die Frucht der Arbeit.
2 Säulen links und rechts des Altars, gekrönt von einem Bund goldener Ähren bestimmen das Thema des Tages: Dankbarkeit für das tägliche Brot. Die vielen reifen Früchte symbolisieren die Schöpfer-Kraft: Es soll nicht aufhören Saat und Ernte.
Aber auch der Mensch trägt dazu bei, dass Ernte möglich ist. Er macht die Aussaat, Gott lässt reifen, der Mensch darf ernten. Das geht nicht ohne Arbeit. Am Erntedank-Altar sehen wir die alles überragende Hacke, die Gießkanne, die vollen Kisten, Körbe, Eimer, Krüge und etwas versteckt die Flasche edlen Weines.
Unter der Regie von Priester Stefan Vetterkind und seiner Familie haben die Religionskinder viele Stunden investiert, um der Gemeinde diesen Tag auch für das Auge zum Festtag werden zu lassen. Bezirksevangelist Siegfried Maier hielt den Gottesdienst mit dem Textwort aus Markus 4, 26 – 29. Bei aller Dankbarkeit und Freude über den Wohlstand in unserer Region, so Siegfried Maier, dürfe man nicht vergessen, dass weltweit alle 3 Sekunden ein Mensch an Hunger stirbt. Und dies trifft vor allem Kinder.
Nach dem Gottesdienst durften die Kinder den Altar „stürmen“ und mitnehmen, was die mitgebrachten Taschen und Tüten verkraften konnten.









