Neubau aus Sichtbeton, Glas und Holz
Spatenstich für Kirchenneubau der Neuapostolischen Kirche
Unter dieser Überschrift schrieb die „Eßlinger Zeitung“ vom 23. Juni 2010 über den Ersten Spatenstich für einen Kirchenneubau in Neuhausen (Baden-Württemberg):
Für 1,9 Millionen Euro entsteht in der Bernhäuser Straße ein Neubau der Kirchengemeinde Neuhausen. „Die Entwicklung gab und gibt es hier und da, aber sie ist schon außergewöhnlich“, sagt Volker Kühnle, der Leiter des Apostelbereichs Nürtingen der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland. Die bisherige Kirche war zu klein geworden. Das langgezogene Grundstück liegt zwischen einem markanten Industriebau und mehrgeschossiger Wohnbebauung. Im vorderen Teil des Grundstückes werden die Kirche und ein Gemeindehaus entstehen. Im hinteren Bereich sollte ein Mehrfamilienhaus gebaut werden. Allerdings hat das Landratsamt keine Baugenehmigung erteilt. Kühnle: „„Jetzt werden wir überlegen, wie es weiter geht.“
Das Kirchengebäude wird etwas von der Straße abgerückt, so entsteht ein halb-öffentlicher Bereich. Architekt Stephan Pfäffle sagte, das Gebäude werde im Innern Geborgenheit und Ruhe ausstrahlen. Im Außenbereich werden Sichtbeton, Holz und Glasflächen den Neubau prägen. Pfäffle fühlt sich einem hohen Anspruch verpflichtet: „In Neuhausen ist eine Architekturqualität vorzufinden, die man in vielen anderen Gemeinden vergeblich sucht.“ Das Gebäude in der Mörikestraße war nicht nur zu klein, sondern entspricht auch funktional nicht mehr den heutigen Anforderungen an ein aktives Gemeindeleben. Ein Umbau hätte sich wirtschaftlich nicht gerechnet. Kühnle sagte: „Wir wollen eine Kirche sein, in der sich alle wohl fühlen. Mit dem Spatenstich wird heute der Anfang gemacht.“ Eingeweiht werden soll der Neubau im November 2011, finanziert wird er über Beiträge und Spenden der Kirchenmitglieder.
Der Neubau wird Platz bieten für 150 Kirchenbesucher und Raum für unterschiedlichste Gemeindeaktivitäten. Neuhausens Bürgermeister Ingo Hacker betonte: „Wir sind dankbar für Ihre Bereitschaft in diesen Zeiten mit neuen Baumaßnahmen zu beginnen.“ Und er wünscht sich „eine noch stärkere Integration der Neuapostolischen Kirche in unsere Gemeinde“.






